Mittwoch, 10. Februar 2010

Blicke


Gestern habe ich mich mit einem Mitarbeiter der ONG aufs Motorrad geschwungen und wir sind in mehrere kleine Dörfer im Busch gefahren um mit Frauengruppen Aufklährungsarbeit zu Frauenrechten zu leisten.
In einem Dorf saß diese Mädchen auf der Mauer, so weit wie möglich weg vom gefährlichen Weißen, von denen sie in ihrem leben höchstens eine Hand voll gesehen hat, und doch so nah wie möglich um mich genau zu beobachten.
Ich fand die Augen auf dem Foto unglaublich faszinierend. Eine Mischung aus Angst, Neugier, und Forschheit.

Kinder hier haben, so wich ich finde sowieso einen sehr spannende Art einen Anzusehen. Entweder vollkommen verschüchtert, ja teilweise sogar richtig angstvoll, oder absolut aufgedreht und mit einer frechen Fröhlichkeit, wenn sie auf dich zu rennen...
Diesen Jungen habe ich in dem selben Dorf wie das Mädchen oben fotografiert. Er schaute so nachdenklich, in sich versunken, dass ich mich gefragt habe, was er schon alles gesehen hat. Wie viel mehr Lebenserfahrung ein Kind mit 4 Jahren hat, wenn es hier in Benin aufwächst im Vergleich zu dem behütet herangezogenen Schössling in Westeuropa.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen