Samstag, 19. Dezember 2009


an den oben hatte meine Katze kein Interesse. Die hatten sich in meinen Hof verirrt und haben den Ausgang nicht mehr gefunden. Also musste ich sie raustragen...
Aber das Vieh darunter hat es erwischt...
ich weiß nicht, was es war...ein Maulwurf, eine Ratte...Whatever...

Es war relativ unlecker das Blut und die Reste von dem Vieh wegmachen zu müssen...Aber es war lustig, wie meine Katze ihn angeschleppt hat...um ihn dann durch meine Stube zu jagen...


Dieses Bild ist echt besonders. Es hat hier seit 20 Jahren nicht mehr im Dezember geregnet. Aber hier beklagt sich darüber niemand. Und auch ich nicht, denn so konnte ich mir etwas Glück und ohne Stativ dieses Mondbild machen. Das wäre ohne Regen nicht möglich gewesen, da die Luft hier sonst so verstaubt ist in der Trockenzeit, dass es auf Dauer manchmal belastend sein kann.

Freitag, 18. Dezember 2009

nach Guiguiso


So sieht es aus, wenn man die große Straße verlässt und in ein Dorf fährt, was ein par Kilometer im Busch liegt.
Ich find die Strecke wunderbar idyllisch.

Mit dem Moped ist es aber ein Risiko. Ich hatte Glück. Mein Reifen ist erst geplatzt, als ich wieder auf der großen Straße war. Dort konnte ich ihn flicken. Wenn es zehn Minuten eher passiert wäre, hätte ich ein Problem gehabt...



So sieht ein Yamm-Feld aus. Große Wurzeln, wie Manioc, die eigendlich aus purer Stärke bestehen und die man wie Kartoffeln isst. Sie wachsen unter diesen Hügeln. Ich habe leider noch nicht herausgefunden, warum die so aufgeschüttet werden.

Diese Familie habe ich beim Waschen überrascht. Sie haben nicht schlecht geguckt, als plötzlich ein weißer auf einem Moped herangerauscht kam.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

auf dem Stoffmarkt


Eines der besten Bilder, die ich bis jetzt hier gemacht habe, wie ich finde.
Wir sind in Cotonou in der prallen MIttagshitze über den Stoffmark gewandert. Lenja hat einen ganz besonderen Stoff gesucht. Irgendwann war sie dann in der Boutike verschwunden. Matthieu und ich haben uns davor gesetzt und Annanas gegessen.
Ich fand es ein tolles Motiv, wie Matthieu zwischen dem Schneider und seinen Kindern sitzt, und das kleine nben ihm, trotz des Lärmes und der Hitze ruhig schläft.
Ein schöner Moment.

Atti


Die Tochter meiner Nachbarin mit dem Mototrad eines Freundes.
Sie hat immer noch ein bisschen Angst vor mir, ist aber unglaublich lustig. Gestern ist sie einfach den Vormittag durch die Nachbarschaft gewandert und kam dann irgendwann wieder.
Ich fand das Motiv sehr schön, wie sie da an dem Moto rumknabbert. Leider hat die Zeit nur für dieses Bild gereicht. Dann hatte sie rausgefunden, dass das Chrom doch nicht so lecker ist.

Tunier



Wärend des Seminars Hatten wir das Glück, dass im Stde de l'amitié ein Fußballtunier einiger Westafrikanischer Länder statt fand. Der Eintritt war frei, also ein Muss, dahin zu gehen. Wir hatten nur ein Zeitproblem, da die Spiele zu sehr unkonventionellen Zeiten angepfiffen wurden (16.00 Uhr zum Beispiel). Also haben wir leider nur ein Spiel verfolgen können.



Und zwar Guinée Bisseau gegen Togo. Das Lustige war, dass Matthieu und ich vorher noch Trikots kaufen waren - mit der festen Überzeugung, dass Togo gegen Burkina Faso spielt. Also habe ich mir ein Tgo-Trikot gekauft und Mat das der Burkinabé. Tja...E war dann ein bisschen fehl am Platz, aber es war trozdem sehr lustig.



Schon ein Bisschen für die WM vorwärmen. Wir sind alles heiß auf das Spiel gegen Ghana...



Montag, 14. Dezember 2009

Zwischenseminar



Es folgen einige Impressionen des ersten Zwischenseminars.


Wir (also alle wwFs aus Benin) haben uns nach dem ersten Drittel unseres Aufenthaltes in Cotonou getroffen, um auszuwerten, Probleme zu besprechen und den Stand der Dinge zu erfahren. Es war cool, alle Freiwilligen einmal zu erleben und mit ihnen zu quatschen. Und wir hatten eine Menge Spaß.



Zum beispiel in den Pausen, die wir singend verbrachten...



...oder beim Bootsbau.



Einen Nachmittag hatten wir das Glück, mit dem Deutschen Botschafter in Benin, Herrn Ludwig Linden, disskutiern zu dürfen. Ein sehr interessanter Mensch.

am Strand


Am ersten Tag des Zwischenseminars haben wir Abends beschlossen, nochmal zum Strad zu gehen. Eine gute Entscheidung, denn der Sonnenuntergang war wunderbar.
Da grade die Trockenzeit beginnt und sehr viel Staub in der Luft hängt, ist über dem Horizont immer ein dunstiger Streifen. Dieser lässt die Sonne ein tiefes Rot annehmen, wenn sie versinkt.
Dazu das Meer, an diesem Abend erstaunlich ruhig - einfach schön.



Eine tolle Atmosphäre, die mir einzufangen sehr wenig Zeit blieb, denn Dämmerung gibt es hier nicht. Zumindest nicht sehr lange. Die Sonne verschwindet in 20 Minuten und dann ist es dunkel. Aber die Stimmung ist faszinierend.

überreste



An dem Wochenende vor dem ersten Zwischenseminar haben wir noch einen kleinen Trip durch Porto-Novo gemacht. Diese nominelle Hauptstadt von Benin hat, wie der Name vermuten lässt, portugiesische Ursprünge. Dieses Haus nahe der Lagune erinnert sehr an Lissabon und mich hat es überrascht, dass nach so vielen Jahren doch noch Hinweise auf die ersten Europäer zu finden sind, die auf dem Gebiet des heutigen Benin angelandet sind.

auf den Berg



Hinter dem Haus der Freiwilligen in Natitingou führt ein kleiner Pfad den Berg hinauf. Dort steht auf einer kleinen Plattform ein riesiges Kruzifix, und man hat einen tollen Blick über die Stadt und die umliegenden Hügel.
Dort wollte ich schon immer mal hoch und hab es eines Nachmittags mit Tobias in Angriff genommen. Es war höllisch warm, aber es hat sich gelohnt. vielleicht kann man ja den Bildern ein bisschen von der Schönheit entnehmen.


Dort wollte ich schon immer mal hoch und hab es eines Nachmittags mit Tobias in Angriff genommen. Es war höllisch warm, aber es hat sich gelohnt. vielleicht kann man ja den Bildern ein bisschen von der Schönheit entnehmen.